Alen Hebilovic
In seinen Photographien montiert Alen Hebilovic, im freien Spiel der Kombinationen,
einzelne Fotografien aus früheren Serien mit aktuellen Aufnahmen zu einer
neuen Sequenz zusammen, die sich in ihrer Gesamtheit mit den Folgen des Krieges
im ehemaligen Jugoslawien befasst. Dabei verbindet Hebilovic in seinen Bildern
Realitäten eines Landes in der Nachkriegsphase und die der in Deutschland
lebenden Flüchtlinge. Situationen und Protagonisten werden in einem Moment
des Übergangs dargestellt, der in der Verbindung aus unterschiedlichen Motiven
und Formaten sichtbar wird. In diesen so neu formierten Erzählstrang fügt
Hebilovic -mit eingestreuten Selbstportraits- ein deutlich autobiografisches
Element hinzu. Widersprüchliche und gegenläufige Bildinformationen, Ironie,
Humor, Gesten des Machismus und der Gewalt werden mit Bildern von einer bezaubernden,
aber minenverseuchten Landschaft, mit denen von Liebe und Trauer zu einer
fiktiv-realen Bildererzählung verwoben. Lith Bahlmann
Alen Hebilovic In his photo-series Alen
Hebilovic freely combines photographs from earlier series with recent works
thus creating a completely new sequence which deals with the consequences
of the war in the former Yugoslavia. He thereby intertwines the realities
of a post-war Bosnia-Herzegovina and that of refugees living in Germany. Furthermore,
the protagonists and situations are illustrated in a moment of transition,
which is visualised through the combination of different motives and formats.
By including self-portraits into this newly formed narrative thread, he manages
to incorporate a marked autobiographical element. Irony, humour, violence,
gestures of machismo, and contradictory information contained within the images
are all juxtaposed with pictures from enc?????L??º??¤hanting though landmine infested
landscapes; an interweave simultaneously filled with love and mourning.